Projekte

Einige besondere Projekte, um die wir uns regelmäßig kümmern

Grafschafter Lions unterstützen das Projekt „Seifenkiste“

THW Jugend Moers baut einen GKW!

Im Frühjahr 2014 kündigte die Stadt Moers das erste Seifenkistenrennen an. Die Moerser Jugendgruppe hat sich auf die Fahne geschrieben, eine richtig coole Seifenkiste zu bauen. Schon frühzeitig signalisierten die Grafschafter Lions ihre Unterstützung und ermöglichten das Projekt.

Nachdem im Februar bereits die ersten Entwürfe und Planungsunterlagen erstellt wurden, konnte es gegen April endlich mit dem Bau der Seifenkiste losgehen. Man entschied sich zum Nachbau eines Gerätekraftwagens in Form eines Mercedes-Benz 1113 B, wie er selbst noch bis vor 10 Jahren dem Fuhrpark des Ortsverbandes Moers angehörte. Seitens der Jugendgruppe war seit Projektbeginn klar „Wir wollen eine ganz besondere Seifenkiste“, auch sollte über die Gestaltung ein Bezug zum Technischen Hilfswerk deutlich gemacht werden.

Den Jugendbetreuern lag es besonders am Herzen, dass die Jugendlichen aktiv am Bau der Seifenkiste mit eingebunden wurden. Es sollte ein Projekt werden, bei dem die Jugendlichen später stolz sagen konnten, dass sie ein Teil des komplexen Baus gewesen sind. So legten die Junghelfer, angeleitet durch Fachkräfte, selbst Hand an. Über Monate hinweg wurde bis in die späten Abendstunden getüftelt, gesägt, geschraubt denn wir wollten die spektakulärste Seifenkiste am 15. Juni an den Start zu stellen.

Am 15. Juni war es dann endlich so weit, die Seifenkiste konnte nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden, und sich den kritischen Blicken der Zuschauer und Jury stellen. Zur Freude unserer Jugendgruppe rieselte es Anerkennung und Lob für die Nachbildung des Mercedes-Benz 1113 B, da er optisch ein wahres Highlight darstellte. Obwohl wir den Preis für Kreativität nicht für uns behaupten konnten, waren wir mit unserer Kiste ganz klar der Publikumsliebling.

Nach dem die Seifenkiste es ohne Probleme durch die technische Prüfung der DEKRA geschafft hatte waren spätestens dann alle von der Euphorie angesteckt worden und freuten sich auf das bevorstehende Rennen.

Finanziell unterstützt wurden wir bei unserem Projekt von den Grafschafter Lions, denen wir sehr herzlich danken wollen an dieser Stelle, da es ohne deren Unterstützung gar nicht möglich gewesen wäre. Markus Klemm von den Grafschafter Lions kam sogar am Tag des Rennens vorbei und konnte unseren Dank persönlich entgegennehmen.

Die RUND: Realistische Unfall- und Notfalldarstellung

Die THW Jugendgruppen aus Moers und Geldern üben Notfalldarstellungen

Die THW Jugendgruppen aus Moers und Geldern agierten im Jahr 2007 als Darsteller auf einer Übung, dort kam die Idee die Realistische Unfall- und Notfalldarstellung professioneller zu gestalten und eine RUND-Gruppe zu gründen. Der Kreis Wesel, sowie der THW Landesverband Nordrhein-Westfalen unterstützte diese Idee mit Finanziellen Mitteln. So kam es, das dass Gemeinschaftsprojekt noch im selben Jahr startete.

Sinn und Zweck der RUND

Durch die Realistische Unfall- und Notfalldarstellung soll versucht werden, Übungen möglichst wirklichkeitsnah zu gestalten. Es macht einen großen Unterschied ob sich ein Helfer eine Situation vorstellen soll, oder eine realitätsnahe Situation erlebt.
Die Helfer sollen durch die Realistische Unfall- und Notfalldarstellung auf echte Notfälle vorbereitet werden. Dabei sollen sie lernen:

– Situationen, Verletzungen und bestehende oder sich entwickelnde Gefahren richtig zu erkennen.

– Die richtige Hilfeleistung durchzuführen und das Zusammenspiel mehrere Helfer zu üben.

– Ängste der Helfer abzubauen.

Porsche

Älter als ein „911er“ – und auch cooler

Das Projekt Porsche umfasst die Restauration eines Traktors des Fabrikats ‚Porsche Diesel Standard‘, der über Jahrzehnte hinweg in einem Schuppen schlummerte und seit nun fast 2 Jahren zur Restauration in der Fahrzeughalle des Ortsverbandes untergebracht ist.

Wie alles begann:
Wie den meisten bekannt ist nimmt die Jugendgruppe jedes Jahr an den Karnevalsumzügen der Region teil. Nach den ersten Jahren mit dem Handkarren, kam danach der erste eigene Wagen. Ein Unimog der FGr Infrastruktur, der die Jahre erst kurz vor Karneval, mit dem Aufbau ‚Karneval‘ versehen werden konnte, da dieser als Einsatzfahrzeug natürlich dem Ortsverband zur Verfügung stehen muss. Doch nach 3 Jahren mit diesem Gefährt war man auf der Suche nach einer besseren Lösung die bald gefunden war. Ein bis dahin auch auf den Karnevalszügen vertretender Wagen wurde der THW-Jugend Moers zur Verfügung gestellt und konnte nach einer kurzen Umbauphase bereits vor einem Jahr mit dem Unimog als Zugmaschine auf dem Moerser Umzug präsentiert werden. Doch schon zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass im nächsten Jahr eine andere Zugmaschine her muss, denn der Unimog sollte durch einen MB Sprinter (wie bereits im Laufe des Jahres geschehen) ersetzt werden und aus dem Ortsverband verschwinden. Und so kam man durch eine Spende zu diesem Traktor der zukünftig zu diesem Zweck eingesetzt werden soll.

Traktor:
Der Traktor kam nun also zu unserer Jugendgruppe und sollte wieder ‚fit‘ gemacht werden. Doch wo anfangen, und was muss man überhaupt machen? Zu diesem Zweck wurde ein Freund des Ortsbeauftragten aktiviert, da er sich mit Restauration bereits vertraut gemacht hatte und sich das Projekt zumutete. Zudem kostet eine Restauration viel Geld, das über Fördergelder beschafft werden musste. Nachdem nun alles geregelt war konnte mit der Demontage des Traktors begonnen werden. Denn die Kabel waren mittlerweile marode und der Lack des Gefährts blätterte schon an einigen Stellen ab. Und so wurden Karosserieteile ausgebeult, Teile entfettet, Lack entfernt, Kleinteile in der benachbarten Motorenwerkstatt sandgestrahlt und anschließend grundiert und lackiert. Auch wenn es Porsche-Fans wahrscheinlich nicht gern sehen, hat man sich auf die Farbe Blau geeinigt, da sie einfach besser zum THW passt und in der Geschäftsstelle noch in großen Mengen vorhanden war. Nun ging es als nächstes darum die Teile nach Bauplan wieder an den dafür vorgesehenen Stellen unterzubringen, Dichtungen zu erneuern und den Traktor wieder auf die eigenen Beine zubringen. Dies ist dann auch schon der derzeitige Stand des Traktors, wenn sich mal wieder was tut wird man dies wahrscheinlich auch bald hier lesen können. Übrigens findet die Restauration neben der Arbeitszeit und den üblichen Dienstveranstaltungen statt, sodass die beteiligten ein großes Stück ihrer Freizeit hierfür aufopfern.

Närrisches THW

Ein Wagen für den Karneval

Der Karnevalswagen wurde bereits 2007 von einigen Junghelfern gebaut. Zuvor hat die Gruppe immer nur mit einem Handwagen am Karnevalszug in Moers teilgenommen. Leider wurde dieser Karnevalswagen nicht fertig, so dass er nur am Karnevalszug in Neukirchen-Vluyn teilnehmen konnte. In diesem Jahr entschied sich die Gruppe für eine neue Bemalung. Also wurden in mühevoller Arbeit die alten Farben von den Platten abgeschliffen und das neue Design aufgemalt. Danach wurden die Platten an den Wagen montiert, was nur wenige Stunden dauerte, da alle Befestigungsmaterialien aufgehoben wurden. In den nächsten Diensten wurde noch einiges zu Ende gemalt und einige Veränderungen vorgenommen. Nun wird der Karnevalswagen in Moers und in Neukirchen-Vluyn zu sehen sein.

Wir führen regelmäßig Aktionen zur Kriegsgräberpflege durch.

Was ist das und wozu ist das gut?

Im Ersten und im Zweiten Weltkrieg sind viele Menschen ums Leben gekommen. Die schrecklichen Ereignisse von damals kennen wir heute nur aus dem Geschichtsunterricht, manchmal auch haben unsere Großväter und Großmütter den Krieg erlebt und erzählen uns von der furchtbaren Zeit. Oft wurden Familien auseinandergerissen, haben ihr Heim verloren und sehr häufig sind die Familienväter im Krieg als Soldaten ums Leben gekommen. Sie wurden meist auf großen Friedhöfen, den sogenannten Kriegsgräbern, beerdigt. Diese sind so groß, dass man erschrickt, wie viele Tote es durch die Kriege gab.

Glücklicherweise haben wir in Europa schon seit sehr langer Zeit Frieden. Doch damit das so bleibt, darf man nicht vergessen, wie schlimm beide Kriege für die Menschen waren. Wir wollen den gefallenen Soldaten, egal auf welcher Seite sie damals standen, ein Andenken bewahren und fahren deshalb zu den vielen großen Soldatenfriedhöfen, die es in Deutschland und im Ausland gibt. Wir pflegen Ihre Gräber und setzen die Anlagen in Stand.